Beton, -Bohr & -Sägeservice:

Industriebodenbearbeitung:

Abbruch

  • Manueller Rückbau von Beton, dort wo kein Wasser laufen darf
  • Aus Platzgründen Sägemaschinen nicht montiert werden können
  • Nachteil: große Lärm und Staubentwicklung

 

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Pressebericht:

Einsatzbericht aus der Zeitschrift "Der Beton-Bohrer" Ausgabe 17, 04/2001

80 m2 Betondecke in 3,5 m Höhe abgeknabbert

Das Gebäude Stempel Krauter in Gießen sollte nach zweijährigem Leerstehen wieder zum Leben erweckt werden. Ein Giessener Architekt plante, das leer stehende Produktionsgebäude in ein exklusives Wohnhaus mit Wohneinheiten bis zu 400 qm umzuwandeln.

Offensichtlich war vor mehr als 6 Jahrzehnten zwischen dem 1. und dem 2. Geschoss die Deckenschalung beim Vergießen bis zu 20 cm durchgebogen. Ca. 25 cm über dieser unbrauchbaren Decke wurde seinerzeit daraufhin eine zweite Decke aus l-Trägern mit eingeschobenen Betonelementen eingebracht und die erste Decke verblieb unbrauchbar im Gebäude.

Im Rahmen einer umfangreichen Sanierung sollte nun, 60 Jahre später, die Decke weichen.
Ein Abbruchunternehmen meldete Bedenken an, da die Decke schließlich von unten über Kopf in 3,50 Meter Höhe abgebrochen werden musste.

Die Firma Rober Arndt, Beton-, Bohr- und Sägeservice, in Daaden, entschloss sich, einen Brock-Beißroboter der Firma Darda einzusetzen. Die technischen Daten des Beißroboters mit einem Ausleger von 4,50 Meter, einem Gewicht von 1,8 t, Breite von 1,20 Meter, Höhe 1,40 Meter, Länge 1,20 Meter und einem Elektroan-trieb mit 15 kW waren ideale Voraussetzungen.

Alle offenen Fragen waren innerhalb von 5 Minuten geklärt und der Auftrag wurde sofort erteilt. Auf ca. 80 qm wurden im Keller sowie im Erdgeschoss ca.40 Baustützen gestellt. Ein Kran hob den Roboter durch eine vorhandene Öffnung im 1.OG direkt unter die abzureißende Decke. Insgesamt waren vier Arbeitstage eingeplant.

Nach ca. 3 Stunden Einarbeitungszeit mit der funkgesteuerten Fernbedienung konnte der Vorarbeiter der Fa. Arndt, Ingo Arndt, förmlich mit der Maschine spielen. Die Decke wurde in einer Front abgebissen, während zwei weitere Mitarbeiter mit zwei Schubkarren kaum hinterherkamen, den Schutt zu beseitigen. Nach zwei Tagen war die Decke inklusive dem Abstemmen des Randbereichs auf Wandniveau, das mit dem Hammer des Brock 150 erfolgte, komplett abgebrochen und entsorgt.

Insgesamt wurden 30 Kubikmeter Beton in 18 Arbeitsstunden abgebissen, auf die Stunde gerechnet 1,66 Kubikmeter.

Weder der Architekt, der Bauunternehmer noch die Fa. Arndt hatten mit einem solch durchschlagenden Erfolg gerechnet. Der Architekt lobte den Entscheid der Fa. Arndt: „Es kommt nur auf die richtige Wahl der passenden Maschine an."

Roger Arndt